Photo-Reiseartikel Thailand

Photo-Reiseartikel Thailand



Bunte_Postkarten_aus_aller_Welt
Postkarten aus aller Welt von Freunden bleiben stets in guter Erinnerung.


Eine Photoreise nach Thailand in die Hauptstadt Bangkok und dem Badort Hua Hin

Photographiert und berichtet von L. Hechel


Sicher erwarten Sie nicht ein Reiseartikel auf einer Webseite für Praxiskarten, aber zu den Karten gehört nun mal die Photographie und diese sind zum Teil auch auf einer der Photoreisen entstanden. Wenn einer eine Reise macht, dann hat er viel zu berichten. Falls man das erste mal nach Asien fliegt umso mehr und dies ist es Wert in Wort und Bild festzuhalten. Der nachfolgende Photo-Artikel berichtet von Bangkok-City den klassischen Besucherzielen und dem königlichen Ferienort Hua Hin.
( Wir waren natürlich auch ausserhalb von der City im Ortsteil "Pak Kret", dies ist aber nicht auf dem üblichen 3 Tage Stop in Bangkok zu bereisen. )



Wer glaubt schon alles gehen zu haben, weil er alle europäischen Städte kennt, wird von Bangkok überrascht sein. Es ist das große Zentrum Thailands mit weit über 8 Millionen Menschen, vielen Universitäten, Palästen und Tempelanlagen die als „Wat“ bezeichnet werden. Die City wird von unzähligen Wolkenkratzern dominiert, zumeist junge moderne Menschen beherrschen das lebendige Stadtbild. Kulturell jedoch unterschiedlich durch den dominierenden Buddhismus, der zumindest optisch sehr sympathisch durch die in orange gekleideten Mönche erscheint.

So fliegen wir Nachmittags von Frankfurt nach Bangkok, natürlich mit Thai- Airway damit man direkt eine erste Vorstellung von dem Land des Lächelns bekommt,- so der bekannte Werbeslogan. Dies trifft auch gleich direkt bei den freundlichen Flugbegleitern zu. Das neue Flugzeug ist zu ca. 1/3 mit Thailänder und zu ca. 2/3 mit Urlaubern belegt, also Urlaub von Anfang an. Die Zeit vergeht mit
THAI- AIRWAY, sprichwörtlich wie im Flug, da man mit brandaktuellen Videos, Musik und Spielen... direkt am Sitzplatz und sehr gutem Essen à la carte, unterhalten wird. Die Damen und Herren von freundlichen Service, schauen öfter vorbei und bringen auf Wunsch, auch während der verschiedenen Mahlzeit, gerne Wasser oder Tee zum trinken. Wir kommen morgens um 6 Uhr Ortszeit ( 1 Uhr Nachts deutscher Zeit ) in Thailand an, da sind die Temperaturen noch in Ordnung und der Tag erwacht zum neuen Leben. Auf dem über 11 Stunden sehr komfortablen Flug auch in der ECONOMY CLASS, hatte man genug Gelegenheit zum schlafen, so das man den neuen Tag jetzt fit genießen kann. Wer BUSSUINES CLASS fliegen möchte, hat natürlich viel mehr Platz um auch wirklich ausgeruht zum nächsten Geschäftstermin durchstarten zu können.

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Der neue Airport in Bangkok "Suvarnabhumi" für Thailänder sicher ein ganz einfacher Name, Farangs ( Ausländer ) tun sich damit etwas schwer.

Wer im Flugzeug noch eine Jacke anbehielt, wird diese spätestens beim verlassen des großen Airports, der hohen Luftfeuchtigkeit von ca. 80% wegen ausziehen. Aber bitte nicht soweit weglegen, denn man wird gleich als FARANG ( zu deutsch Ausländer ) erkannt und der Taxifahrer- die am Ausgang vom Airport schon warten, schaltet im Taxi sofort die Klimaanlage auf gefühlte Gefrierschranktemperatur. Der Mann meint es gut mit uns, weil er selber hat schon aus Sympathie die Handschuhe an und zieht sich eine Pelzmütze über und lächelt. ( Die Fahrt in die City kostet ca. 400 Baht.)
Überhaupt der Flughafen mit dem schönen Namen Suvarnabhumi (ausgesprochen: Swannapuum) und bedeutet übersetzt "Goldenes Land". Er liegt 30 Km außerhalb von Bangkok und zählt mit seiner Architektur zu den modernsten der Welt und ist mit nur drei Etagen sehr übersichtlich. Die untere ist für die Ankunft, die obere für den Abflug und das Zwischendeck für die vielen Restaurants und Souvenirläden.

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Die Skytrain die direkte Zugverbindung in Bangkok vom Airport zur City Siam und Hotel „Shangri- La“ in New Road, Bangrak, Bangkok
am Fluß Chao Phraya. Dieser hat hier auf dem Bild die sehr realitische Farbe Grau.

Man könnte nun auch mit einem Mietwagen nach Bangkok fahren, davon rate ich aber dringend ab, nicht nur des Linksverkehrs wegen. Wer mag kann auch mit der neuen Hochbahn Skytrain in Zentrum „Siam“ fahren, dazu braucht es Kleingeld für den Automat ca. 200 Baht, der am Schalter gerne gewechselt wird.
( Die thailändische Währung heißt „Baht“. 1.000.- Baht sind in Thailand viel Geld und man kann deswegen schon für 5 .-€ / 200.- Bath gut essen gehen. Aus diesem Grund gibt es in thailändischen Hotels selten Vollpension, sondern meist Zimmer mit Frühstück.
100 Baht sind ca. 2,50 € stand August 2016.
Tipp: Das erste mal Geld tauschen sollten Sie wegen des Wechselkurses in Thailand am Flughafen )

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In Thailand der ehm. König Bhumibol auf allen Geldscheinen mit aufgedruckt

Der Vorteil: Man sieht Bangkok von oben, da die Zugverbindung auf Betonstelzen gebaut wurde und ist im Thailändischen Berufsleben mitten drin. Auch wenn uns hier niemand anlächelt, wenn er frühmorgens zur Arbeit muss. Es gibt nur sehr wenige Zuglinien, so das es übersichtlich bleibt, die fremdsprachige Thai-Beschriftung ( mit engl. Untertitel ) reicht schon mal für erste Verwirrung. Die Skytrain wurde übrigens von deine deutschen Firma Siemens erbaut und entlastet den Straßenverkehr, der nur noch mit 10 Std. km dahinkriecht. Die Bahnverbindung wird aktuell weiter ausgebaut, so persönliche Information von einem Ingenieur aus Berlin. ( Stand 2014 )
In Bangkok-City gibt es viele Hotels. Eines der besten mit vielen Auszeichnungen ist das
Hotel Shangri- La. Wir geben dem Taxifahrer unsere Karte mit dem Namen des Hotels, dass wir voraus gebucht haben, er lächelt und gibt Gas. Nun können Sie relaxen, die Fahrt dauert je nach Stau ca. 30 bis 60 Minuten und kostet ca. 400 bis 500 Baht. So erhalten Sie neue Eindrücke die es am Straßenrand zu bewundern gibt, von einfachen Holzhütten bis hochmodernen Neubauten direkt daneben, gibt es noch alles zu sehen. Ebenso fallen die großen Plakatierungen des Königs, der hier hoch verehrt wird, direkt ins Auge. ( König Bhumibol ist am 13.10.2016 verstorben, das Land steht damit vor weiteren Herausforderungen, der Tourismus soll davon nicht betroffen sein. Weitere Info hierzu in der ARD )


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Besucher auf der Thanon Silom Haupstraße in Bangkok- City
 

Zu bewundern ist immer der Fahrstiel, wie man es schafft eine dreispurige Straße zu überqueren auf der parallel LKWs, Motorräder, die kleinen „Tuk Tuks“ und viele andere unterwegs sind. So sieht man auch, dass am Straßenrand, dort wo viele Menschen zusammen kommen, Essen angeboten wird auf fahrbaren kleinen Dreirädern zum Teil auch mit Grill! Denn gut essen ist die Lieblingsbeschäftigung der Thais, es gibt unzählige Restaurants und Garküchen nebeneinander, so dass die Hamburgerketten nicht auffallen. Das frische Angebot von kleinen Händlern an Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse in den örtlichen großen Markthallen ist hervorragend. Man kennt sie vielleicht noch aus frühen Zeiten in Paris, sie haben jeden Tag offen, sind vergleichsweise günstig und die Auswahl ist groß, so weit das Auge reicht! Natürlich würden diese keine Europäischen Hygienevorschriften überleben, wie auch die offenen fahrbaren Grills. Aber die Thais leben sehr gut damit, da alles Nachts sauber abgebaut und täglich frisch neu angeboten wird.

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Eine große alte Markthalle am Stadtrand außerhalb von Bangkok (Pak Kret ) mit frischem Obst und Gemüse
 

Im Hotel angekommen werden Sie sehr freundlich im Land des Lächelns begrüßt. Da der „Check- in“ wie meist überall erst um 12 Uhr ist, können Sie nach der Gepäckaufgabe erst mal zum luxuriösen Frühstücken gehen. Das schöne am Hotel Shangri- La ist, dass es direkt am großen „Chao Phraya“ Fluss liegt, so können Sie im Freien auf der Terrasse sitzen und dem bunten treiben auf dem Fluss mit seinen vielen Booten zuschauen und sich an das heiße Klima gewöhnen.
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Das internationale Frühstücksbuffet ist ausgezeichnet vom feinsten und bietet alles, aber wirklich alles, was das Herz begehrt. Es hat natürlich nichts mit einem gewöhnlichen normalen Thailändischen Frühstück zu tun hat. Das wäre auch für europäische Gaumen zunächst sehr ungewöhnlich, denn wer mag schon Fisch am frühen Morgen, aber den gibt es natürlich hier auch. Brötchen gibt es nur in den Hotels , da durch die hohe Luftfeuchtigkeit Backwaren nicht lange knusprig blieben. Nach dem Frühstück haben Sie noch Zeit sich die nahe Umgebung um das Hotel anzuschauen und werden riesige Kontraste zwischen Altem und Neuem sehen und für sich selbst entdecken. Für manchen ist dies schon ein Kulturschock, da Reich und Arm meist nur wenige Meter nebeneinander liegt.

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Hotelpool vom Shangri- La

In der Mittagszeit können Sie Ein-Checken und auf Ihrem Zimmer die schöne Aussicht auf den Fluss und die Skyline genießen. Das Hotel ist vollklimatisiert und am Anfang sollten Sie die Mittagssonne meiden, denn es ist wirklich sehr heiß und schwül. Nun vielleicht möchten Sie am ersten Tag auch noch etwas im Hotel entspannen, so können Sie dies im schönen Hotelpool direkt am Fluss tun. Dort wird Ihnen das Personal alle Wünsche von den Augen ablesen und Sie können erste Kontakte knüpfen.

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Zimmer mit Aussicht auf den Chao Phraya Fluss
 

Wenn Sie ab 14 Uhr wieder fit sind gehen Sie hinaus, denn es gibt viel zu eindecken. Der Wochenendmarkt Chattuchak ist mit der Skytrain Haltestelle „Mo Chit“ zu erreichen und überfordert leicht von der Größe her jeden Schnäppchenjäger. Hier finden Sie alles was das Herz begehrt, der Markt ist unterteilt in verschiedene Abteilungen von bunten Textilien bis hin zur edlem Handwerkskunst. Alles liegt sehr eng beieinander und man schlendert durch kleine Gässchen. Ohne Klimaanlage ist es dort auch im Schatten sehr heiß und der Ventilator verteilt nur die warme Luft. Gut das es dort überall viele kleine Garküchen gibt, wo man eine Pause einlegen und sich stärken kann. Wem es dann nach 3 Std. zu viel wird, direkt gegenüber gibt es jetzt ( 2014 ) ein neues Central- Placa, so heißen die mega großen Einkaufscentren, es ist natürlich voll klimatisiert. Die Einkaufspreise bewegen sich dann aber fast im Europäischen Bereich. Der Chattuchak Wochenendmarkt hatt nur Samstag und Sonntag offen und schließt pünktlich um 18 Uhr mit der Thailändischen Nationalhymne und alle bleiben ehrfürchtig sehen.
Alle? Nein nicht alle, ein paar Touristen-Neulinge laufen erstaunt weiter.



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Im Palast braucht es viele Wegweiser

Der Königspalast (Grand Palace) mit den Tempeln Wat Phra Kaew, Wat Pho, Wat Arun und viele andere wie natürlich Chinatown sind weitere beliebte Touristenziele. Hier findet man 1000fach seines gleichen aus der ganzen Weit wieder.

Den sehr großen Königspalast sollten Sie erst am nächsten Morgen besuchen, da er ab 15.30 schließt. Am besten Sie fahren mit dem Boot dorthin, die Anlegestelle ist direkt unter der großen Brücke und Skytrain „Saphan Taksin“ in Shangri- La Hotelsichtweide und zu Fuß in ca. 10 Min zu erreichen. Sie halten nach einem Boot mit oranger Fahne Ausschau und fahren mit diesem den Fluss hinunter, bezahlt wird im Boot bei einer Frau, Ausstieg ist am Bootssteg Nr. 9 ! Dort am Pier angekommen laufen Sie an vielen Einkaufständen und Händlern vorbei und stehen plötzlich an der Straßenkreuzung „Thanon Na Phra Lan“ vor den großen Palastmauern.

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Eine Bootsfahrt in Bangkok auf dem Chao Phraya Fluss
 

Sie werden dort mit Lautsprecher durchsagen begrüßt, dass Sie lange Hosen anziehen sollen beim Besuch, wer diese nicht anhat muss sich welche ausleihen. Daher bitte eine dünne lange Hose einpacken, die Sie über die kurzen Hosen ziehen können, ein Oberhemd/ Bluse ist ebenso obligatorisch. Dort finden alle Touristen aus Bangkok zusammen, die Anlage ist so groß, dass es dort schon einiger Wegweiser bedarf.

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Die Gold verzierten Wände des Tempels
 

Einer der wichtigste Teil des Tempels ist der heilige Bot, welcher als Schrein für Thailands nationales Heiligtum, den Smaragd-Buddha ( Pra Kaew ) errichtet wurde. Ihm bringen die Thailänder größte Verehrung entgegen. An der Außenseite des Bot können kunstvolle Verzierungen bewundert werden. ( FOTO ) Im Inneren thront auf einem äußerst prunkvollen vergoldeten Altar der Smaragd-Buddha in einer Glasvitrine. Die Atmosphäre in dem Bot ist eine sehr besondere, da die Menschen den Raum stumm und andachtsvoll betreten sollen. Fotografieren ist im Innern verboten und wird strikt kontrolliert, wer dennoch erwischt wird, muss die Bilder wieder löschen. Wir haben gesehen wie die Wachen aktiv wurden, es war peinlich für den Farang, die Kamera durfte er aber dennoch behalten.
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Im Tempel mit dem unbezahlbaren Smaragd-Buddha

 

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Touristen-Photo mit Königspalast
 

Bitte nehmen Sie viel Wasser zum trinken mit, da es in den Palastmauern nur sehr wenige Verkaufsstände gibt und die mega Hitze einen schnell ermüden lässt. Möchten Sie mehr tun um fit im Urlaub zu bleiben, neben sportlicher Betätigung und gesunde Ernährung, so empfehlen wir Ihnen Juice Plus. Es ist ein Naturkonzentrat welches auch Leistungssportler zu sich nehmen um das Immunsystemen zu stärken. Uns hat es stets bestens geholfen, z.B. Erkältungen die durch die hohen Temperatur-Schwankungen der Klimaanlage entstehen können, vorzubeugen.

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Mittags ist es sehr heiß im Palast, man kann dies mit Worten
nicht beschreiben, aber ein Bild sagt bekanntlich mehr als...
 

Je nachdem wie fit Sie sich nach dem Flug fühlen, steht gestärkt einem Spaziergang am Nachmittag in die City nichts mehr im Wege. Zur „Thanon SILOM“ Straße sind es nur wenige Minuten vom Hotel aus, diese Straße können Sie entlang flanieren und das vielfältige bunte Treiben auch in den Seitenstraßen sollten Sie in Ruhe beobachten.

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Boot auf dem Chao Phraya Fluss, im Hintergrund das bekannte
Lebua Hotel aus dem Fim Hangover 2
 

Je weiter Sie laufen desto mehr werden Sie oben die Skybahn sehen, mit der Sie je nach Lust und Kondition auch wieder zum Hotel zurückfahren können ( Haltepunkt zum Hotel ist Saphan Taksin“ ) Aber Achtung bereits ab 18 Uhr beginnt die Dämmerung und spätestes um 19 Uhr ist es dunkel und Bangkok erscheint im grellem Neonlicht.

Wer in Thailand zu Fuß unterwegs ist, sollte immer ein Blick auf die Trottoirs haben und aufpassen, auch wenn die vielen süßen Angebote noch so locken. Anderes als die Straßen, die meist in einem picobello Zustand sind, sind die Bürgersteige zum Teil miserabel und gefährlich mit Löchern bestückt. Wir haben einige Touristen mit Beinverletzungen gesehen und die kamen nicht vom Motorrad fahren.

Was einem im Bangkok und Umgebung direkt auffällt sind die riesigen Werbeplakate meist über 10 x 15 Meter Groß, hier wird vor allem für Autos, Samsung-Klimaanlagen und natürlich Bleaching Produkte geworben.

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Riesiges Bleaching Werbeplakat am
Chao Phraya Flussufer in Bangkok zum Größenvergleich. 

 

Zähne bleichen kennen wir, doch hier soll gleich der ganze Körper in neuem Licht erscheinen. Umworben von den selben niveauvollen Firmen, welche bei uns Bräunungscremes verkaufen, wird dies als das non plus ultra angepriesen ( Whitening Cream). In zahlreichen TV- Werbespots werden sogar Babys schneeweiß gezeigt, es gilt die Menschen auf allen Kanälen zu überzeugen, dass man nur als Weißer richtig schön ist. So werden meist Thai-Chinesen in den Soap TV-Serien z. B. als Chef oder Geschäftsfrau gezeigt, die sowieso weiß sind und als das Schönheitsideal angepriesen. Die gebürtige braune Thai darf 
die Putzfrau spielen.


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Schneeweiße Photo-Models werden auf den Titelbildern präsentiert
 

Nun ist der Thailänder von Natur aus schön braun, was daher als unschön gilt, ja Sie haben richtig gelesen und dies ist kein Scherz. Der Thai erreicht natürlich auch mit Bleaching nie die Hautfarbe, was so manche junge Frau natürlich unglücklich werden lässt. Dies führt dazu, das sich viele Frauen weiß schminken, fast so wie eine Geisha. Hier wird von der Industrie am laufenden Band Unglück produziert, was zu Depressionen führen kann. Während in Europa die Kosmetikindustrie mit Produkten zum braun werden reich wird, geschieht in Thailand das gleiche Spiel anders herum. Hier strahlt weiße Hautfarbe Wohlstand und Reichtum aus, verkauft als skin bleaching cream. Warum sich dann die Touristen als aller Welt zum braun werden an den Stand legen, bleibt den meisten Thais von daher ein Rätsel.


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Eine große Buddha Figur am Chao Phraya Flussufer

Nach dem langen Fußmarsch in Bangkok findet man an jeder Ecke eine Thai-Massage. Hier gibt es Qualitätsunterschiede, aber wer - wie im richtigen Leben - das Glück hat, findet die „Richtige“ und hat danach das Gefühl auf Wolken zu schweben. Mit ca. 350 Bath für eine Std. sind diese recht günstig, natürlich abhängig von der Lage, ob im teuren Hotel zu ca. 1000 Bath, oder doch lieber später direkt am Strand.
 

Außerhalb der Touristenzentren und auf dem Lande gibt es nur noch die Thai-Schriftart. Dies lässt einem dann wirklich hilflos erscheinen, wenn man ohne Begleiter unterwegs ist und nicht das Abenteuer sucht. So Gott will findet man den Weg und die Thais sind sehr gläubige Menschen. Denn es gibt nicht nur die großen Buddhafiguren, fast überall stehen kleine „San pra phum“ oder Gebets- Häuschen vor Wohnungen und Hotels, um die verstorbenen Seelen und Vorahnen zu besänftigen, die dort zuvor lebten und auch für Ihre Hilfe in der Gegenwart zu danken. Wer das Glück hat und privat eingeladen wird, kann Sonntags um 9 Uhr eine Zeremonie miterleben. Hier bedankt man sich z.B. mit einem traditionellen Tanz für die erfolgreichen Geschäfte oder die gute Gesundheit.


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Geisthäuschen an der Straßenecke vor dem Haus ( links im Bild ), mit Gebetstänzerinnen am Sonntagmorgen in Bangkok Pak Kret.

 

Dies ist auch wichtig nicht nur der hinsichtlich offen herunterhängenden Stromkabel. Gott sei Dank sind diese gut isoliert, weil ich beim überqueren der Straße über eine Fußgängerbrücke diese fast mit Halteseilen verwechselt hätte, als die Treppenstufen genau auf paralleler Höhe zur Stromleitung führten. Der Schock war groß, so kann man mitten in der Stadt schon was erleben. ( Aktuell wird 2016 damit begonnen die ersten Stromkabel in der City unterirdisch zu verlegen.)
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Hua Hin Beach bei Sonnenuntergang
 

Für Bangkok sollte man drei Übernachtungen einplanen, um sich die Sehenswürdigkeiten aufzuteilen, danach stellt sich die Frage wohin? Zum Baden und der Disco bzw. des Nachtlebens wegen, nach Pattaya/ Jomtien, oder auf die Insel Ko Samui, bzw. nach Phuket. Wir entschieden uns dieses mal für das königliche ruhige Hua Hin!

Denn überall findet man typische Touristenziele, außer in „Hua Hin“! Denn hier ist die Sommer- Residenz des Königs. Der Palast am oberen Ende, bzw. nördlich des Strandes ist Sperrgebiet, wird mit Militärschiffen von See aus bewacht und ist nicht zu besichtigen. Wir sind von Bangkok aus in ca. 3 Stunden mit einem Sammeltaxi bzw. Minibus dort hin gefahren.
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Der schöne Bahnhof von Hua Hin

Fortsetzung folgt!


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